Abenteuer
Wälder, Wagen und das Versprechen der Elfenkönigin
Die Kutsche, die uns Erinas Großvater zur Verfügung gestellt hatte, war ein wahres Monument des Luxus. Mit schweren, goldbestickten Polstern, schallisolierten Wänden und genug Platz für meine wachsende Truppe aus kriegerischen Schönheiten, rollte das Gefährt geschmeidig über die Handelsstraßen in Richtung Crossbell. Drinnen war die Luft schwer von dem Duft nach Leder, Parfüm und der noch immer nachklingenden Leidenschaft der letzten Nacht im Gasthaus.
Ich saß auf der breiten Bank, den Rücken gegen die samtene Lehne gepresst, während die Räder unter uns einen beruhigenden Rhythmus vorgaben. Doch Ruhe war das Letzte, was Erina Nakiri im Sinn hatte. Die stolze Köchin, die erst vor Kurzem ihre kühle Fassade abgelegt hatte, kniete nun zwischen meinen Beinen auf dem Teppichboden der Kutsche. Ihr feines Seidenkleid war bis zur Taille hochgeschoben, und ihr Blick war auf mich gerichtet – intensiv, fast schon besitzergreifend.
„Du hast gestern gesagt, meine Zunge sei eine göttliche Gabe“, flüsterte sie, während sie meine Hose öffnete und mich befreite. Ihr Atem war heiß auf meiner Haut. „Ich denke, es ist an der Zeit, dass ich diese Theorie in der Praxis vertiefe. Ein Koch muss seine Werkzeuge schließlich beherrschen.“
Tifa, Erza und Rias saßen gegenüber und beobachteten das Schauspiel mit einem amüsierten Funkeln in den Augen. Narmaya hatte sich bereits an meine Seite gekuschelt und rieb ihre monumentalen H-Körpchen sanft gegen meinen Oberarm, während sie zusah, wie Erina ihre Lippen um meine Spitze schloss.
Ein wohliger Schauer durchlief mich, als Erinas „Gotteszunge“ ihre Arbeit aufnahm. Sie war präzise, fordernd und unglaublich geschickt. Jede Bewegung ihrer Lippen schien genau darauf ausgelegt zu sein, den maximalen Reiz aus mir herauszukitzeln. Ich legte den Kopf in den Nacken und schloss die Augen, während das sanfte Schwanken der Kutsche die Empfindung nur noch verstärkte.
„Sie lernt schnell“, kommentierte Rias trocken und strich sich eine rote Strähne aus dem Gesicht. „Vielleicht sollten wir ihr ein Zertifikat für besondere Verdienste ausstellen, wenn wir in Crossbell ankommen.“
Doch bevor ich antworten oder mich ganz dem Genuss hingeben konnte, änderte sich die Atmosphäre schlagartig. Das gleichmäßige Klappern der Hufe wurde durch ein gellendes Wiehern unterbrochen. Der Kutscher riss die Zügel an, und die Kutsche kam mit einem heftigen Ruck zum Stehen.
Draußen drang das Klirren von Stahl auf Stahl und das wütende Brüllen von Männern durch die Wände. Erina hielt inne, sichtlich frustriert über die Unterbrechung, während Erza bereits nach ihrem Schwert griff, das neben ihr lehnte.
„Kampflärm“, stellte Erza fest, ihre Augen blitzten vor Kampfeslust. „Und zwar nicht weit von hier.“
Ich richtete meine Kleidung so gut es ging und sprang als Erster aus dem Wagen, gefolgt von meinen fünf Gefährtinnen. Wir befanden uns an einer Waldlichtung, und das Bild, das sich uns bot, ließ mein Blut gefrieren. Eine Gruppe von Sklavenhändlern – grobschlächtige Gestalten in schmutzigen Lederharnischen – war in einen heftigen Kampf mit einer Truppe von Elfen verwickelt.
In der Mitte der Lichtung stand ein schwerer Eisenkäfig auf einem Wagen. Darinnen kauerten drei kleine Elfenkinder, deren Augen weit vor Angst geweitet waren. Die Elfenkrieger kämpften mit einer Eleganz, die fast tänzerisch wirkte, doch sie waren zahlenmäßig unterlegen. An ihrer Spitze focht eine Frau, deren Anblick mein Herz einen Schlag aussetzen ließ.
Ariane Glenys Maple. Ihre silberne Rüstung glänzte in der Sonne, und ihr langes, helles Haar wehte wie eine Bannerstange im Wind, während sie ihr gewaltiges Schwert mit einer Leichtigkeit schwang, die der Schwerkraft spottete.
„Ariane!“, rief ich und zog meine eigene Klinge.
Sie warf mir über die Schulter einen kurzen, überraschten Blick zu. „Otto? Was beim Weltenbaum machst du hier?“
„Helfen!“, antwortete ich knapp.
Wir stürzten uns ins Getümmel. Es war kein Kampf, es war ein Schlachten. Mit Tifa an meiner linken Seite, die mit ihren gezielten Schlägen Knochen wie Glas zerbrechen ließ, und Erza an meiner rechten, die wie ein Wirbelwind aus Stahl durch die Reihen der Sklavenhändler pflügte, hatten die Angreifer keine Chance. Rias ließ purpurrote Blitze aus ihren Fingerspitzen zucken, die die Fliehenden in Asche verwandelten, während Narmaya und Rixia die Flanken sicherten.
Binnen weniger Minuten war die Lichtung still. Nur das Schluchzen der Kinder im Käfig war noch zu hören. Ich eilte zu dem Wagen und schlug das Schloss des Käfigs mit einem gezielten Hieb entzwei.
Die Kinder zitterten am ganzen Körper. Eines von ihnen hatte eine tiefe Schnittwunde am Arm, die von den groben Ketten stammte. Ohne zu zögern, legte ich meine Hände auf die Wunde. Ein sanftes, goldenes Licht strömte aus meinen Handflächen – ein Heilzauber, den ich auf meinen Reisen perfektioniert hatte. Die Wunde schloss sich augenblicklich, und die Angst in den Augen der Kleinen wich einem ungläubigen Staunen.
Ariane trat zu uns, ihr Schwert noch immer in der Hand, während ihre Truppe begann, die überlebenden Elfenkinder zu sammeln und für den Abtransport in ihr verborgenes Dorf vorzubereiten.
„Danke, Otto“, sagte sie ernst. Ihr Blick wanderte über meine Gruppe – von Tifa zu Erza, über Rixia und Narmaya bis hin zu Erina, die sich gerade den Staub vom Kleid klopfte. Ihr Gesichtsausdruck verfinsterte sich merklich. „Du hast sie gerettet. Aber... was ist das hier? Wer sind all diese Frauen?“
„Gefährtinnen, Ariane“, sagte ich und versuchte, neutral zu klingen.
Ariane schnaubte. „Gefährtinnen? Es sieht eher aus wie ein wanderndes Bordell der Gilde. Ich dachte, wir hätten eine Abmachung. Ich dachte, du wartest, bis ich von meiner Mission im Elfenreich zurückkehre, bevor du... bevor du dein Team erweiterst.“
Ihre Unterführer näherten sich und signalisierten, dass sie aufbrechen mussten, um die Kinder in Sicherheit zu bringen. Ariane gab ihnen einen kurzen Befehl, sie sollten vorgehen. Sie selbst blieb stehen, das Schwert in den Boden gerammt, die Arme vor der Brust verschränkt.
„Geht schon mal vor“, sagte ich zu Tifa und den anderen. „Ich kläre das mit Ariane.“
Tifa grinste nur wissend und führte die anderen zurück zur Kutsche. Ariane und ich standen allein auf der blutgetränkten Lichtung.
„Erklärung, Otto. Jetzt“, forderte sie. Ihre Stimme zitterte leicht, was bei der stolzen Elfenkriegerin ein Zeichen höchster emotionaler Erregung war.
„Die Welt wartet nicht, Ariane“, sagte ich und trat einen Schritt auf sie zu. „Und mein Verlangen nach dir hat nicht aufgehört, nur weil andere Frauen meinen Weg kreuzten. Sie sind ein Teil von mir, genau wie du es bist.“
Ariane sah mich lange an. Der Zorn in ihren Augen wich langsam einer brennenden Leidenschaft, die sie schon viel zu lange unterdrückt hatte. „Du bist ein unmöglicher Mann. Ein gieriger, unmöglicher Abenteurer.“
„Und du liebst es“, konterte ich.
Ich griff nach ihrer Hand und zog sie in Richtung der Kutsche. Sie leistete keinen Widerstand. Als wir die Tür des Wagens öffneten, saßen die anderen Frauen bereits erwartungsvoll auf den Bänken. Sie machten Platz, als Ariane eintrat, ihre silberne Rüstung wirkte in dem luxuriösen Interieur fast deplatziert.
Der Kutscher peitschte die Pferde an, und die Kutsche setzte sich wieder in Bewegung.
„Du wolltest eine Erklärung?“, fragte ich Ariane, während ich sie auf meinen Schoß zog. Die schwere Rüstung war kalt, doch der Körper darunter glühte vor Hitze.
„Ich wollte... ich wollte wissen, warum du nicht auf mich gewartet hast“, hauchte sie, während ich begann, die Schnallen ihres Harnischs zu lösen. Das Metall klapperte auf den Boden der Kutsche, ein Teil nach dem anderen.
Tifa lehnte sich vor und legte eine Hand auf Arianes entblößte Schulter. „Weil wir alle nicht warten konnten, Ariane. Und weil Otto genug Platz in seinem Herzen – und in seinem Bett – für uns alle hat. Sogar für eine stolze Elfe wie dich.“
Ariane sah von Tifa zu mir. Ihre langen Elfenohren zuckten leicht, ein Zeichen ihrer Erregung. „Wenn das so ist... wenn ich diesen Platz mit ihnen teilen muss... dann will ich jetzt spüren, dass ich die Erste in deinen Gedanken bin.“
Unter der Rüstung trug sie nur ein feines Untergewand aus Elfenseide, das kaum Widerstand leistete. Als sie schließlich nackt vor mir saß, war ihre Schönheit fast schmerzhaft. Sie war schlanker als Tifa, aber muskulöser, ihre Haut hatte den Schimmer von Mondlicht. Ihre Brüste waren fest, ein perfektes D-Körpchen mit zartrosa Knospen, die sich unter meinem Blick aufrichteten.
Ich packte sie an den Hüften und hob sie hoch, um sie direkt auf meine Männlichkeit zu setzen. Ariane stieß einen kurzen, scharfen Schrei aus, als ich in sie eindrang. Es war eine enge, fast schmerzhafte Hitze, die mich umschloss – das Zeichen einer Frau, die seit Ewigkeiten keine Berührung mehr zugelassen hatte.
„Otto... ahh!“, keuchte sie und krallte ihre Finger in meine Schultern. Ihr langes Haar peitschte hin und her, während die Kutsche über eine Bodenwelle fuhr und den Stoß noch vertiefte.
Die anderen Frauen ließen es sich nicht nehmen, am Spektakel teilzuhaben. Erina, die noch immer den Geschmack von mir auf den Lippen hatte, begann Arianes Brüste zu liebkosen, während Narmaya und Rixia sich zu beiden Seiten von uns drückten und ihre eigenen Körper in den Rhythmus einbrachten.
„Siehst du?“, flüsterte ich Ariane ins Ohr, während ich meine Bewegungen beschleunigte. „Das ist die Gilde, Ariane. Das ist unsere Familie.“
Ariane verlor vollkommen die Fassung. Die kühle Elfenkriegerin war verschwunden, ersetzt durch eine Frau, die nach Erlösung hungerte. Sie bewegte sich auf mir mit einer Wildheit, die ich ihr nicht zugetraut hätte. Ihre Hüften kreisten, ihre inneren Muskeln klammerten sich an mich, und ihre Schreie vermischten sich mit dem rhythmischen Quietschen der Kutschenfedern.
„Ich hasse dich dafür... und ich liebe dich dafür!“, schrie sie aus, als der erste Höhepunkt über sie hereinbrach. Ihr ganzer Körper zitterte, und ihre Elfenohren glühten rot vor Ekstase.
Ich hielt sie fest, presste sie an mich, während ich meinen eigenen Samen tief in sie ergoss. Die Hitze in der Kutsche war nun fast unerträglich, gesättigt vom Geruch nach Schweiß, Sex und dem süßen Aroma der Elfenmagie.
Minutenlang lagen wir so da, während die Kutsche unaufhaltsam weiter in Richtung Crossbell rollte. Ariane atmete schwer, ihr Kopf ruhte auf meiner Schulter, während Tifa und Erza uns beide mit einer Decke zudeckten.
„Du hattest recht“, murmelte Ariane schließlich, ihre Stimme war nun wieder ruhig, aber voller Zärtlichkeit. „Das Warten hätte sich nicht gelohnt. Diese Reise... sie ist viel interessanter, als ich dachte.“
Erina grinste und strich Ariane eine verschwitzte Strähne aus dem Gesicht. „Willkommen im Club, Ariane. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns. Und ich bin sicher, Otto hat noch lange nicht genug.“
Ich sah aus dem Fenster der Kutsche auf die vorbeiziehende Landschaft. Wir waren eine Truppe aus Kriegerinnen, Köchinnen, Elfen und Abenteurern. Eine Gruppe, die keine Regeln kannte außer der Treue zueinander und der Lust am Leben.
„Crossbell ist nah“, sagte ich und zog Ariane und Tifa enger an mich. „Und ich habe das Gefühl, dass die Stadt für das, was da auf sie zurollt, absolut nicht bereit ist.“
Ariane lachte leise und schloss die Augen. „Niemand ist bereit für dich, Otto. Aber wir sind es.“
Die Kutsche rollte weiter, ein Schiff der Lust im Meer der Abenteuer, während die Sonne langsam am Horizont versank und uns in ein goldenes Licht tauchte. Der Weg war noch weit, doch mit sechs göttlichen Frauen an meiner Seite gab es kein Ziel, das ich nicht erreichen konnte.